Einweihung am 17. November 2018
“Es begann mit einer Idee 3 Jahre zuvor.”

Am Samstag, den 17. November 2018 wurde die Skulptur durch den Ortsbürgermeister von Stipshausen, Herrn Frank Marx, den Vorsitzenden des Geißenvereins, Herrn Dietmar Schumacher sowie durch meine Wenigkeit, in Anwesenheit der Geißen, Geißenbrüder und Freunde offiziell eingeweiht. In meiner Ansprache nahm ich Bezug auf die „unglückliche“ Fehlbohrung der Brasilianer, die uns im Endeffekt das Glück bescherte, solch eine schöne Amethystquarz-Druse als neues Objekt hier im Skulpturenpark zu haben. Dieses Glück soll auf den gesamten Skulpturenpark übergehen.

Ankunft am 10. Januar

 

Der Stein war einige Monate unterwegs, bis er am 10. Januar 2018 bei uns in Stipshausen eintraf. Wir haben die riesige Holzkiste aufgrund der schlechten Wetterlage vorerst ungeöffnet gelassen, und am 18. Januar dann endlich geöffnet. Insgesamt wog der unbearbeitete Stein über 800 Kilogramm. Durch die Größe und das Gewicht der Druse waren die Kosten für den Versand tatsächlich sogar höher als der Preis für den Rohstein selbst.

Öffnung am 18. Januar

Die erste Idee für die Skulptur hatte ich vor drei Jahren, und stellte damals eine Anfrage an einen unserer langjährigen Rohsteinhändler aus Brasilien, Tavares Gems. Nach zwei überteuerten Angeboten für andere, große Drusen habe ich mich 2017 für diesen „Risikostein“ entschieden. Gefunden wurde das Stück in einer Mine in Rio Grande del Sul in Brasilien. Zu meinem Glück hatten die Brasilianer bei der Druse eine Fehlbohrung angesetzt, und konnten deshalb das Innere des Steins nicht vollständig entdecken.

AUSPACKEN

Der Transport und die Versicherung von Brasilien nach Deutschland wurde von Tavares Gems organisiert. Per Seefracht wurde die Druse über den Atlantik befördert.

BEARBEITUNG

The First Cut

Vater und Sohn bei der Arbeit

Die Skulptur nimmt Gestalt an

In der darauffolgenden Zeit haben wir den Stein genau untersucht und begutachtet, haben zusammen die beste Vorgehensweise für die Bearbeitung diskutiert, und sichtbare Risse angezeichnet. Erst im Juli begannen wir mit dem ersten Einschnitt, der uns endlich einen Einblick ins Innere des Steins gewährt hat, unsere Erwartungen wurden übertroffen. In den folgenden Monaten setzten wie die Arbeiten fort, um das schöne, kristalline Innenleben der Druse weiter hervorzuheben. Anfang Oktober waren die Arbeiten, bei denen auch Bernd und Philipp eifrig mitgewirkt haben, endlich abgeschlossen, und wir waren sehr zufrieden mit dem Ergebnis.

TRANSPORT

Am 21. Oktober wurde die Skulptur, unter Mithilfe von Werner Gerhard (Hubladerfahrer) und Gernot Fritz (Koordinator) zum Skulpturenpark transportiert. Vor Ort wurde im Vorfeld durch den Geißenverein Stipshausen schon ein Sockel mit Fundament vorbereitet.

800 Kilogramm, gut gesichert, mit dem Tieflader auf dem Weg in den Skulpturenpark.

INSTALLATION

Die letzten Schritte, um die Skulptur auf ihrem Sockel zu platzieren: Genau überwacht und von Tom instruiert, wurde die Druse auf den Betonsockel gehoben und abgesenkt. Auf der rechten Seite: Tom, Bernd und Philipp präsentieren stolz das fertige Objekt, gemeinsam  mit unseren helfenden Händen Werner Gerhard und Gernot Fritz.

HOMMAGE AN MEINEN VATER

Die Skulptur trägt den Namen „Vater-Gestein“, und ist eine Hommage an meinen Vater Bernd, zum einen als Initiator und auch als Wegbereiter des Skulpturenparks. Die drei Einschnitte in der Skulptur symbolisieren den Durchblick, den Bernd mir bei der Ausübung meines schleiferischen Berufs über viele Jahre hinweg gegeben hat. Zugleich ist es ein Einblick in die Tiefe des natürlichen Edelsteins.

 

 

EINWEIHUNG IM NOVEMBER 2018

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